LOCKE & KEY (1) – Willkommen in Lovecraft (Joe Hill)

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VON NEW YORK TIMES-BESTSELLER-AUTOR JOE HILL!

Stephen Kings Sohn Joe Hill ist längst aus dem Schatten seines berühmten Vaters herausgetreten und gilt als einer der erfolgreichsten Nachwuchsautoren des Genres. Jetzt bläst der bekennende Comic-Fan zum Sturm auf die sequenzielle Kunst. Mit LOCKE & KEY präsentiert PANINI das Comic-Debüt des talentierten Horror- und Fantasyautors!

In der zwischen Psycho-Horror und Fantasy angesiedelten Geschichte von Joe Hill spielen mystische Türen in einem unheimlichen Haus eine wichtige Rolle. Türen, die nur mit bestimmten Schlüsseln geöffnet werden können und hinter denen sich große und düstere Geheimnisse verbergen. Für einen kleinen Jungen und seine Familie bedeutet die Tür zur Astralebene die Rettung vor einem Serienmörder aber auch den Zugang zur Welt für ein Monster, das danach giert, auch die anderen Türen zu öffnen.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Comics oder Graphic Novels, aber „Locke&Key“ hat mich sofort, aufgrund der Spannung, dem Schicksal der Charaktere und einer gute Mischung an Horror, gepackt. Den ersten Band habe ich direkt in einem Rutsch verschlungen und sofort danach den zweiten Teil, der insgesamt sechsteiligen Reihe, von Autor Joe Hill und Zeichner Gabriel Rodriguez, bestellt. Joe Hill, der Sohn von King, hat hier eine wirklich geniale Story geschrieben, bei der man unbedingt wissen will wie es weitergeht. Zudem wurde das ganze noch überragend in Bild umgesetzt.

Familie Locke, eine Bilderbuchfamile, erlebt ein schreckliches Ereignis. Der Vater der Familie, der Lehrer an einer Schule ist, wird von einem seiner Schüler ermordet. Die Mutter zieht sich mit ihren Kindern in das Keyhaus, einem Landhaus in Neu England, zurück. Die Familie kann auch dort nicht wirklich zusammen finden. Allerdings erkundet der kleine Bode das Anwesen und entdeckt unter anderem eine Tür, die einem zu einen Geist macht, wenn man sie durchschreitet. Zu viel möchte ich nicht verraten, aber es geht sehr viel um Türen, Schlösser und.. um einen Brunnen…

Den Einstieg fand ich zuerst ein wenig schwer, da der Ort von einer Seite zur anderen schon mal schnell wechselt, aber plötzlich ist man in der Geschichte drin und verschlingt sie förmlich.

Die Aufmachung wirkt auf mich sehr sehr hochwertig. Die Seiten sind auf einer Art halbmatten Fotopapier gedruckt und auch das Titelbild finde ich sehr genial. Hier stimmt einfach alles, weshalb ich auch hier 5 von 5 Sternen vergebe. Wer sich jetzt dazu entschieden hat, den ersten Band zu kaufen und lese, möchte ich allerdings eindeutig vor Suchtgefahr warnen.

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Meine Bewertung:
5 Sterne

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Rezension: Stephen King – Böser kleiner Junge

Stephen King - Böser kleiner Junge

Allgemeine Infos:

Deutscher Titel: Böser kleiner Junge
Orginaltitel: Bad Little Kid
Erscheinungstermin: (Orig.) 14. März 2014
Erscheinungstermin: (dt.) 14. März 2014
Verlag: Heyne
Seiten: ~ 62
Wörter:  ~ 12.400 Wörter

Preis:
E-Book (Kindle): 1.99 €

 

 

 

Beschreibung:

Dieses exklusive E-Book ist ein besonderes Dankeschön von Stephen King an seine Fans für den herzlichen Empfang in Deutschland und Frankreich im November 2013.
George Hallas sitzt im Gefängnis. In einer Woche soll das Todesurteil an ihm vollstreckt werden. Lange Zeit hat er geschwiegen, aber nun öffnet er sich seinem Pflichtverteidiger Leonard Bradley. Er erzählt ihm, wie es zu seiner grässlichen Tat kam. Für Bradley wird das Eingeständnis schließlich gespenstische Folgen haben.

 

Fazit:

Ein böses kleines Buch.
Stephen King ließ diese Kurzgeschichte nur auf Deutsch und Französisch veröffentlichen, weil er im November 2013 so herzlich empfangen wurde. Die Kurzgeschichte, habe ich auf meinem iPad innerhalb von einer Stunde und 30 Minuten gelesen und wurde dabei gut unterhalten. King schafft es selbst in einer Kurzgeschichte, noch Platz für lebendige Charaktere und Spannung, unterzubringen. Das Ende – auch wenn ich mir bereits gedacht hatte, das es so enden würde, empfand ich es als passend für das Gesamtbild. Die „fiese“ kleine Geschichte erinnert etwas, an ältere Stephen King Meisterwerke, darunter auch ES. Für Stephen King Fans ist dieses Buch ein absolutes Muss und für Neuleser wären 1.99€ für dieses E-Book doch der perfekte Einstieg..

Bewertung:

5 Sterne

Rezension: Stephen King – Menschenjagd

Stephen King - MenschenjagdAllgemeine Infos:

Deutscher Titel: Menschenjagd
Orginaltitel: Running Man
Erscheinungstermin: (Orig.) Mai 1982
Erscheinungstermin: (dt.) 1986
Verlag: Heyne
Seiten: 385
Wörter:  ~ 66.000 Wörter

Preis:
Gebundene Ausgabe: 8.99 €
E-Book (Kindle): 7.99 €

 

 

Beschreibung:

Die ultimative Gameshow: Wer verliert, ist tot

Reality-TV im Jahr 2025: In der Gameshow Running Man werden die Kandidaten zu Freiwild – gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Benjamin braucht das Geld, um seine todkranke Tochter zu retten. ER weiß, dass es noch nie einen Überlebenden gab …

 

 Zum Roman:

Mit „Menschenjagd“ erschafft Stephen King, als Richard Bachman, eine düstere Dystopie, in der es darum geht, das Menschen sich bei Fernsehanstalten als „Running Man“ bewerben, damit sie pro Minute einen bestimmten Geldbetrag bekommen. Es geht um Leben und Tot, der wer den Running Man sieht, kann ihn anzeigen oder sogar töten, wofür es natürlich noch mehr Geld gibt. Das alles wird ins Fernsehen übertragen und jeder kann es über die Free-Vee Fernseher sehen, die in jeder Sozialwohnung installiert sind.
Wer 30 Tage überlegt, erhält 1 Billion neue Dollar. Das hat allerdings noch niemand geschafft.
In einer düsteren Zukunft, mit Fernsehsendungen wie „Tretmühle zum Reichtum“ in der die Teilnehmer solange die Tretmühle treten, bis sie umfallen, und das alles nur für neue Dollar, bewirbt sich der 28 jährige Ben Richards als Running Man bei den Fernsehanstalten.
Er ist vollkommen verzweifelt, denn seine 18 Monate alte Tochter hat eine Lungenentzündung und die Medizin dafür kostet natürlich viel Geld, was sie nicht besitzen. Ben sieht nur noch eine Hoffnung: Die Fernsehanstalten. Er bewirbt sich , wird medizinisch überprüft und die „Menschenjagd“ Spiele beginnen!

Die Kapitel in diesem Buch, sind ein Countdown und besitzen meist nicht mehr als 2-4 Seiten. Das erzeugt unheimliche Spannung, in dieser ohne zweifel sehr gelungen Zukunftsvision.

Fazit:

Auch wenn der Roman für Stephen King Verhältnisse, relativ kurz ist (385 Seiten), so erzeugt er doch Spannung und kann vorallem mit dem guten Charakter „Ben Richards“ punkten. Man kann sehr gut mit ihm fühlen, da er keinem mehr trauen kann und an jeder Ecke sein Ende lauern könnte. In „Menschenjagd“ beschreibt Stephen King eine Dystopie, die im Jahr 2025. Und obwohl King dieses Buch 1982 veröffentlichte, befinden wir uns – meiner Meinung – nicht allzu weit entfernt von einer solchen düsteren Zukunft, in der die Menschen für das Fernsehen alles tun, sogar bis in den Tot! Skrupellos, düster und auch schockierend.
Gerade das Ende hat mich sehr überrascht!

Bewertung:

5 Sterne

 

 

 

 

Rezension: Stephen King – Mr. Mercedes

Stephen King - Mr.Mercedes

Allgemeine Infos:

Deutscher Titel: Mr Mercedes
Orginaltitel: Mr Mercedes
Erscheinungstermin: (Orig.) 03.06.2014
Erscheinungstermin: (dt.) 08.09.2014
Verlag: Heyne
Seiten: 592
Wörter:  ~ 138.000 Wörter

Preis:
Gebundene Ausgabe: 22.99 €
E-Book (Kindle): 18.99 €

Beschreibung:

Schneller, gefährlicher, tödlicher – Mr. Mercedes

Ein Mercedes S 600 – »zwei Tonnen deutsche Ingenieurskunst« – rast in eine Menschenmenge. Es gibt viele Todesopfer, der Fahrer entkommt. Der Wagen wird später gefunden. Auf dem Beifahrersitz liegt eine Clownsmaske, das Lenkrad ziert ein grinsender Smiley. Monate später meldet sich der Massenmörder und droht ein Inferno mit Tausenden Opfern an. Stephen King, der Meister des Schreckens, verschafft uns in Mr. Mercedes beunruhigende Einblicke in den Geist eines besessenen Mörders bar jeglichen Gewissens.

Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus.

Zum Roman:

Stephen King kann auch anders. Das hat er natürlich schon mit vielen Büchern bewiesen, doch gerade mit „Mr. Mercedes“ macht er deutlich wie anders er kann. Der erste Teil, der geplanten Trilogie (Teil 2 „Finders Keepers“ ist für 2015 geplant und Teil 3 für 2016) zeigt bereits, das dass ganze in eine Detektiv Richtung gehen soll. Wie das Buch beginnt, verrät ja bereits der Klappentext.
Der Spruch „Schneller, gefährlicher, tödlicher“ verstehe ich allerdings nicht so ganz, denn das Buch ist war spannend, allerdings nicht rasant, denn die Geschichte geht er Stück für Stück vorran und die Hauptfigur „Bill ‚Kermit‘ Hodges“ – ein Polizeibeamter im Ruhestand“ versinkt oft in Gedankenwelten. Mr. Mercedes erweckt ihn dabei aus seiner Lethargie und reißt ihn so aus seinem Alltag, der aus langweiligen Fernsehsendungen und Alkohol besteht.  In „Mr. Mercedes“ stehen die Charaktere im Mittelpunkt. Dann folgt die Handlung. Ein ehemaliger Detektiv, der wegen langweile schon mit Selbstmordgedanken spielt, der farbige Nachbarsjunge – der Hodges regelmäßig den Rasen mäht und natürlich der Eismann – den mag schließlich jeder :D. Hodges leben verändert sich, in dem Augenblick, als er den Brief von Mr. Mercedes erhält. Dieser erweckt ihn zu neuem Leben und er hat plötzlich nur noch ein Ziel; Mr. Mercedes!

Fazit:

Kein typischer King – eine simple Story, spannende Charaktere und schon hat man die Zutaten für diesen Krimi. Zudem gibt es noch kleine Anspielung auf Pennywise aus ES und auf einen Charakter aus Heart-Shaped Box, dem Buch  von Stephen Kings Sohn – Joe Hill!
Die Anfangs etwas lockere Spannung, baut Stück für Stück mehr Spannung auf, die schließlich in einem sehr spannenden Showdown endet. Stephen King schafft es wiedereinmal Spannung und gute Charaktere unter einen Hut zu bringen, auch wenn die Spannung sich anfangs in Grenzen hält, da Stephen King sich viel Zeit nimmt, die Gefühle und Taten der einzelnen Charaktere sehr detailiert zu beschreiben. Ein Hodges, der mit Mr. Mercedes über “Under Debbies Blue Umbrella“ kommuniziert und provoziert, das erzeugt spannung und man kann förmlich nachvollziehen, wie sich Mr. Mercedes fühlt. Für Stephen King Fans ist dieses Buch etwas völlig neues, für solche die es werden wollen oder bisher noch nicht mit Stephen King warm geworden sind, wäre dieses Buch ein idealer Einstieg.  Mit Mr. Mercedes erschafft King mal wieder einen neuen Bösewicht, der greifbarer als jemals zu vor ist. Überall könnte er lauern, und du würdest es erst dann erkennen, wenn es schon viel zu spät ist!

Bewertung:

4 Sterne